Neuzeitlich humoristische Gedichte, Reime und irre Kurzgeschichten

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Der Honigbaum

Wer kennt es nicht, wenn einen der Wecker aus den tiefsten Träumen reißt?

Als ich schlief sah ich im Traum,
den wundersamsten Honigbaum,
den je bezauernd und voll Wonne,
so golden glänzen ließ die Sonne.

Sein blütensüßer Honigduft,
der hing zart schmelzend in der Luft.
Und feinstes Schokowurzelwerk,
wuchs tief in einen Streuselberg.

So stand er denn am seichten Fluß,
gefüllt mit Milch und Zuckerguss.
Sein Saum von Gras aus Marzipan,
hat’s mir besonders angetan.

An seinen Zweigen wuchsen Nüsse,
Crokant und Mandeln, Schokoküsse.
Sein Blätterwerk schwitzt Honigtau,
und wie lackiert so glänzt die Au.

Wie ich das sah, wollt ich mich laben,
und langte nach den Honigwaben.
Und wollte sie gerade schmecken,
da musste mich ein Klingeln wecken.

Aus und vorbei war nun der Traum,
vom wundersamsten Honigbaum.


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