Neuzeitlich humoristische Gedichte, Reime und irre Kurzgeschichten

Neuzeitlich humoristische Gedichte, Reime und irre Kurzgeschichten

Der nervige Spatz

Gedicht über einen nervigen Spatz

Der Sommer kommt, man freut sich drauf.
Und allen geht das Herze auf,
wenn nach der kühlen Jahreszeit,
nun Blumen blühen weit und breit.

Und auch die Könige der Lüfte,
erfreuen sich am Blumendufte.
Doch nicht nur daran hat man Freud‘,
auch menschelt’s wieder weit und breit.

Und so bekam Familie Spatz,
vor Tagen einen kleinen Schatz.
Kaum war er raus aus seinem Ei,
begann sein lautes Tschilp-Geschrei.

Die Eltern flogen wild umher,
doch Spatzensohn wollt‘ immer mehr.
Mit seiner Größe wuchsen auch,
die Laute aus dem kleinen Bauch.

Man glaubt es kaum, doch so ein Kind,
die Eltern um die Nerven bringt.
Da ließen sie das Füttern sein,
und Sohnemann im Nest allein.

Das konnte er erst nicht versteh’n,
und flog hinaus um nachzuseh’n.
Auch draußen wähnt er sich allein,
und wünscht sich nicht allein zu sein.

Er schreit und tschilpt und flattert rum,
und niemals wird’s dem Spatz zu dumm.
Er denkt, dass er es doch erreicht,
und seine Eltern noch erweicht.

Und hat dann plötzlich ganz vergessen,
worauf er schon so lang versessen.
Er merkt, vom lauten Piep Geschrei,
kommt auch kein Futter hier vorbei.

Nun ist er still und wartet leise,
so ganz genau nach Vogelweise,
was um ihn rum so alles krabbelt,
und alsbald im Schnabel zappelt.

Zum Piepen hat er keine Zeit,
denn Futter gibt es weit und breit,
dass nur gefressen werden will.
Mit Eifer und vor allem? Still!

Gedicht über einen nervigen Spatz


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